Einsteiger-Set 800 W
2 × 500 Wp Module, 800-W-Wechselrichter, Schuko-Anschluss
- Modulleistung
- 1.000 Wp
- Wechselrichter
- 800 W, VDE-AR-N 4105
- Ertrag pro Jahr
- ca. 550 – 950 kWh
- Halterung
- Balkonbrüstung
Kostenloser Check · ohne Anmeldung
Seit dem Solarpaket I sind 800 Watt Wechselrichterleistung erlaubt (statt 600 W), bei bis zu 2.000 Wp Modulleistung — und für fast jeden Balkon ist 800 W heute die richtige Wahl, weil der Aufpreis gegenüber 600 W minimal ist. Ein solches Set kostet 350 bis 600 Euro, liefert am Südbalkon 550 bis 950 kWh pro Jahr und amortisiert sich in 3 bis 4 Jahren. Dieser Check schätzt aus Montageort, Ausrichtung und Verbrauch deinen Ertrag und deine Ersparnis (Stand 2026).
| Thema | Früher | Heute |
|---|---|---|
| Einspeiseleistung | max. 600 W | max. 800 W |
| Modulleistung | faktisch an 600 W gekoppelt | bis 2.000 Wp — Überbelegung erlaubt |
| Anmeldung | Netzbetreiber + Marktstammdatenregister | nur Marktstammdatenregister, ca. 5 Angaben |
| Stecker | Wieland-Einspeisesteckdose gefordert | Schuko zulässig |
| Alter Zähler | Tausch vor Inbetriebnahme nötig | Ferraris-Zähler darf übergangsweise weiterlaufen |
| Mieter & WEG | Zustimmung erforderlich | privilegierte Maßnahme — kein pauschales Verbot mehr |
Komplett-Sets sind für die meisten der einfachste Weg: Module, Wechselrichter, Kabel und Halterung sind aufeinander abgestimmt und kommen in einer Lieferung. Diese Varianten decken die typischen Situationen ab.
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2 × 500 Wp Module, 800-W-Wechselrichter, Schuko-Anschluss
4 × 450 Wp Module, 800-W-Wechselrichter — mehr Ertrag im Winter
2 × 500 Wp, 800-W-Wechselrichter, 2 kWh Batterie
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Der Wechselrichter darf maximal 800 Watt ins Netz einspeisen — angehoben von früher 600 Watt durch das Solarpaket I. Die Module dürfen dabei bis zu 2.000 Wp Leistung haben. Diese sogenannte Überbelegung ist ausdrücklich erlaubt und sinnvoll: Sie sorgt dafür, dass die Anlage auch bei schwacher Sonne, im Winter und an bewölkten Tagen näher an die 800 Watt kommt.
Ja, aber nur noch an einer Stelle: im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur, mit rund fünf Angaben. Die frühere Anmeldepflicht beim Netzbetreiber ist entfallen — der wird automatisch informiert. Die Registrierung ist kostenlos und dauert wenige Minuten. Sie sollte innerhalb eines Monats nach Inbetriebnahme erfolgen.
Nein, nicht mehr grundsätzlich. Steckersolargeräte sind seit 2024 als privilegierte bauliche Veränderung im BGB und im Wohnungseigentumsgesetz verankert. Vermieter und Eigentümergemeinschaften können die Installation nicht mehr pauschal ablehnen — sie dürfen nur über das Wie mitentscheiden, etwa über die Art der Befestigung oder die Optik. Ein formloses Anschreiben vor der Montage ist trotzdem der ruhigere Weg.
Nein. Der normale Schuko-Stecker ist zulässig; die früher geforderte Wieland-Einspeisesteckdose ist nicht mehr vorgeschrieben. Wichtig ist aber: Das Gerät gehört direkt in eine fest installierte Wandsteckdose, nicht in eine Mehrfachsteckdose, Kabeltrommel oder Verlängerung. Bei sehr alten Elektroinstallationen ohne FI-Schutzschalter lohnt der prüfende Blick eines Elektrikers.
Alte Ferraris-Zähler mit Drehscheibe dürfen übergangsweise weiterlaufen, auch wenn sie durch die Einspeisung rückwärts drehen. Der Netzbetreiber tauscht sie im Rahmen des Smart-Meter-Rollouts gegen einen modernen Zweirichtungszähler aus — für dich kostenlos und ohne Zutun. Du musst also nicht aktiv werden und dich auch nicht sorgen: Weiterbetrieb ist ausdrücklich geduldet.
In den meisten Fällen ja. Ein 800-Watt-Set kostet 350 bis 600 Euro und liefert an einem Südbalkon 550 bis 950 kWh pro Jahr. Verbrauchst du davon 70 Prozent selbst, sparst du bei 35 Cent je kWh rund 160 Euro jährlich — die Amortisation liegt damit bei 3 bis 4 Jahren, bei 20 bis 25 Jahren Lebensdauer der Module. Eine Einspeisevergütung gibt es faktisch nicht, überschüssiger Strom geht unentgeltlich ins Netz. Deshalb zählt vor allem, dass du den Strom selbst nutzt.